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Psychologie und Laufen für nachhaltige Gesundheit

Nachhaltig gesünder.

21. Juli 2016

Mein Allheilmittel (außer Laufen): Kokosöl!

Allheilmittel Kokosöl

Letztens hat unsere Tochter mal behauptet, ich würde ja wirklich auf jedes Problem antworten: Da hilft Kokosöl! Ich glaube, ganz so schlimm ist es nicht, aber ich bin tatsächlich ein ziemlicher Fan von biologischem Kokosöl, weil es so unglaublich vielseitig einsetzbar ist: in der Küche, in der Körperpflege und sogar als Medizin. Glaubt Ihr nicht? Hier kommt mein Kokosöl-Plädoyer!

Vermutlich hat jede/r von Euch ein ziemliches Arsenal an Körperpflegeprodukten und in Euren Badezimmerschränken und Kulturtaschen tummeln sich allerlei Fläschchen und Döschen mit Cremes, Lotionen und Wässerchen, die tolle Wirkungen für Haut und Haare versprechen. Wenn Ihr Platz, Geld und Plastik sparen wollt, dann ersetzt doch einfach einige dieser Produkte durch Kokosöl. Ich benutze es zum Beispiel…

…zum Abschminken von Mascara: Da verreibe ich eine erbsengroße Portion zwischen den Fingern, schrubbe dann ordentlich um die Augen (ergibt einen tollen Pandalook :-)) und wische das Ganze dann mit einem Kosmetiktuch ab.

…als Haarkur: Ich massiere einen Teelöffel Kokosöl in die feuchten Haare ein, lasse es über Nacht einwirken und wasche es morgens beim Duschen mit Shampoo aus. So spare ich mir auch die Spülung nach der Haarwäsche.

…als Haarspitzenfluid: Wenn meine Haarspitzen mal besonders krisselig sind, dann zähme ich sie, indem ich eine kleine Menge Kokosöl hineinknete.

…zur Gesichtspflege: Abends trage ich eine dünne Schicht Kokosöl auf mein Gesicht auf, massiere es dann kurz ein und nehme den „Überschuss“ hinterher mit einem Waschlappen, den ich mit warmem Wasser tränke und kurz ausdrücke, wieder ab. Das ergibt ein herrliches Hautgefühl!

…als Bodylotion: Nach dem Duschen creme ich die noch feuchte Haut mit Kokosöl ein. Je nach Jahreszeit und Laune mixe ich das Kokosöl vorher mit einem ätherischen Öl, dessen Duft ich mag.

…zur Lippenpflege: Kokosöl eignet sich auch hervorragend als Ersatz für Lippenpflegestifte. Dazu trage ich einfach eine dünne Schicht auf die Lippen auf. Fühlt sich herrlich an, und die Lippen glänzen.

In der Küche setze ich Kokosöl natürlich auch ein. Ich verwende es aufgrund des hohen Siedepunktes gerne zum Braten, insbesondere für asiatische Gerichte und Gemüsepfannen. Smoothies werden durch die Zugabe von etwas Kokosöl besonders cremig und die fettlöslichen Vitamine freuen sich auch. Besonders lecker finde ich die Kombination mit Spinat, Mango und Banane. Und man kann mit Kokosöl auch köstliche Süßigkeiten herstellen, z.B. „Eiskonfekt“: Dazu einfach 5 EL zimmerwarmes Kokosöl (dann ist es flüssig) mit 5 EL Kakaopulver und 3 EL Kokosblütenzucker und einer Prise Vanille verrühren, die Masse in kleine Papierförmchen füllen, kühl stellen, bis das Konfekt fest geworden ist – und fertig ist die gesunde Nascherei.

Schließlich sagt man Kokosöl auch medizinische Wirkungen nach. So soll Kokosöl aufgrund der darin enthaltenen Laurinsäure als „natürliches Antibiotikum“ gegen Bakterien, Viren und Pilze wirken und auch vor Zecken schützen, die den Geruch nicht mögen. Es gibt sogar erste wissenschaftliche Hinweise darauf, dass Kokosöl die Gedächtnisleistung bei Alzheimerpatienten verbessert. Aber was wollte ich Euch mit diesem Post eigentlich noch einmal mitteilen? Ich habe es vergessen :-)…

Erstellt von lauf · Kategorien: Gesundheit, Nachhaltigkeit, Produktempfehlungen, Rezepte

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